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Münsterstraße 13, Sonnen Apotheke

Faden

Walter Jasper

Wadersloh-Diestedde

Erden der Heimat

Erden der Heimat

Ackererden auf Leinwand · 100 x 100 cm · 2020
Preis: 600,- €

E-Mail: maler.jasper@gmx.de

Gastgeber: sonnen-apotheke-warendorf.de

Mit freundlicher Unterstützung: volksbank-eg.de

Zur Person

Walter Jasper, Vollblut-Heimatkünstler, gebürtig aus Ennigerloh stammend, hat vor Jahrzehnten seine zweite Heimat Diestedde zum Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens gemacht. Ein viel beachtetes Lebenswerk, dass erst auf dem zweiten Bildungsweg möglich wurde. „Schon als 10-Jähriger habe ich während meiner Schulzeit erste kleine Bilder gemalt“, erinnert sich Walter Jasper. In der Nachkriegszeit waren es die Eltern, die das Potenzial erkannten. Van Goghs leuchtendes Sonnenblumenmeer inspirierte schon damals den späteren Schwerpunkt des Diestedder Heimatkünstlers auf naturnahe Themen.

Beruflich schlug Walter Jasper aber zunächst einen anderen Weg ein. Das Handwerk stand im Mittelpunkt, noch nicht die Kunst. Mit der elterlichen Malerwerkstatt verbindet Walter Jasper noch heute die schönsten Erinnerungen. „In der Vorweihnachtszeit stand bei uns in der Werkstatt und bis in unser Wohnzimmer überall Kinderspielzeuge aus Holz, die vor dem Fest noch schnell einen neuen Anstrich verpasst bekommen mussten. Selbstverständlich mussten wir Kinder alles ausprobieren, bis alles nach und nach bis Heiligabend wieder verschwand“, sagt der Künstler und seine Augen beginnen zu leuchten. Aus Walter Jasper fließen die kreativen Ideen, wie die Farben aus den Töpfen auf die Pinsel und dann auf die Leinwände, wo sie manchmal surreal, manchmal wirklichkeitsnah fantastische Welten zeigen. Die eigene Heimat, weit entfernte Sehnsuchtsorte, aber auch kreative Eingebungen, die zum Teil abends vor dem Fernseher zu Papier gebracht werden.

Gerade einmal 25 Jahre jung war Walter Jasper, als er den ersten Meisterbrief in der Tasche hatte und die Hochzeit kurz bevorstand. Als Angestellter seines Vaters führte er den Betrieb in Ennigerloh, bis er 1967 aus der Firma ausschied und eine Umschulung machen musste, die sein Leben veränderte. Fortan verdiente er sich als graphischer Zeichner den Lebensunterhalt für sich und seine Familie. In Agenturen und Druckereien machte er sich schnell einen Namen für sein gutes Auge, seinen flotten Pinselstrich und seine kreativen Einfälle. Ab 1978 stand daher vor allem der Siebdruck auf der Agenda des Künstlers.

„Wenn ich morgens aufstehe, sehe ich Farben. Ich träume auch von ihnen“, beschreibt Walter Jasper seine schier unbegrenzt erscheinende Fantasie. Fundsachen des heimischen Ackers (wie etwa eine Kollektion von Flintsteinen, die neu zusammengesetzt ein neues Werk ergeben) – Heimatregion und Alltagsgegenstände inspirieren zu immer neuen Werken voller Farbe und Kraft. Sie wecken beim Betrachter die Neugierde, die Walter Jasper seit Kindheitstagen in seinem künstlerischen Schaffen ausdrückt. Ein fantastischer Surrealismus, der ein ganzes Künstlerleben aufschichtet zu einem Gesamtwerk.

Auszüge eines Textes von Benedikt Brüggenthies

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